Wieder was geschafft…

Ich bin am letzten Wochenende endlich mal dazu gekommen den Bereich für Parias sp. zu erstellen.

Online sind:

   –   Parias flavomaculatus (Fotos und Bericht)
   –   Parias schultzei (Fotos und Bericht)
   –   Parias sumatranus Borneo (aktuell nur Fotos)

Kritik nehme ich gerne per Mail oder Facebook entgegen. Für einen regen Austausch mit erfahrenen Parias-Haltern bin ich immer zu haben. Ich stehe ja noch am Anfang in der Haltung dieser Tiere…

bis die Tage…

Rückschläge sind hart, verdammt hart…

Es ist schön und macht Spass Bilder von wunderbar prächtigen Tieren zu präsentieren. Manchmal muss aber auch die andere Seite gezeigt werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nur so Fortschritte bei neueren oder schwierig zu haltenden Arten machen können. Deshalb berichte hier darüber, dass leider eines der schultzei-Weibchen in den vergangenen 24 Stunden gestorben ist. Das Tier hat sich vorgestern noch perfekt in einem Stück gehäutet und hat immer fleissig getrunken. Es war das farbenprächtigste Tier der vier schultzeis. Auffallend ist die dunkelrote, schon fast blutige Innenseite des Mauls sowie das “ausgedörrte” Gesamterscheinungsbild. Ob ich eine Obduktion machen lassen, weiss ich momentan noch nicht…

Wieder gumprechtis im Bestand

Eine Art, welche ich immer wieder in meinen Bestand aufnehmen wollte, ist Trimeresurus (Viridovipera) gumprechti. Nach dem altersbedingten Tod meines Zuchtweibchens vor langer Zeit, bin ich nie dazugekommen diese Tiere erneut in den Bestand aufzunehmen. Dank Max Neuhäusler war dies nun endlich wieder möglich, da er diese wundervolle Art dieses Jahr nachgezogen hat. Ich habe 1.1 von ihm übernommen; die Tiere sind topfit und sehen einfach genial aus. Danke nochmals Max!

Da sind sie nun also

Bevor ich zu den Neuzugängen komme, möchte ich mich nochmals bestens bei Jerôme Zubler für das Importieren bedanken. Ich bin sehr froh, dass er mir diese Arbeit abgenommen hat. Danke Jerôme!

Und nun zu den Neuankömmlingen. Da sind sie nun also die diversen Parias ssp. Dank der hervorragenden Arbeit von Jan Monhof und Marc Kündiger war es möglich an echte Nachzuchten von Parias flavomaculatus, Parias schultzei und Parias sumatranus zu gelangen. Die Tiere sind allesamt in einem Topzustand und man merkt den Tieren einfach an, dass sie mit viel Einsatz und Herzblut herangezogen wurden. Obwohl ich mich über alle neuen Beisserchen in meinem Bestand freue, so stechen die Parias schultzei natürlich am meisten heraus. Ok, das ist leicht untertrieben; die Tiere sind der WAHNSINN! Aber schaut Euch die Tiere auf den Fotos selber an. (Momentan noch keine Fotos von P. sumatranus dabei…)

Ein bisschen wie Tim

Am Wochenende wurde wieder an den Becken gebastelt. Leider gehöre ich zu den wohl unbegabtesten Handwerkern und würde sogar dem Heimwerkerkönig Konkurrenz machen. Da es mir jedoch extrem Spass macht, steht bei mir Funktionalität vor Design ;). Ein paar Becken wurden nun testweise mit verschiedenen Leuchtmitteln ausgerüstet und bepflanzt. Da ich ja noch etlich Zeit habe bis die Becken besetzt werden (alle geplanten Tiere nehmen zuerst in Aufzuchtboxen Platz), will ich herausfinden mit welchen Leuchtmitteln der beste Pflanzenwuchs realisiert werden kann. Auf UV-Leuchtmittel wurde dabei bewusst verzichtet, da es klar ist, dass die Pflanzen mit UV-Licht noch besser wachsen würden. Das bestätigen meine bereits besetzten Becken (alle mit UV-LSR oder UV-Spots). Als Bonus gibts in der Galerie noch zwei Bilder von B. nasicornis, frisch gehäutet

getting ready for a little bit of work

Langsam aber sicher nähert sich der Einzug der farbenprächtigen Neuankömmlinge. Zeit also für ein bisschen Arbeit. Neue Regale mit UV-Licht (UVB-LSR) sowie die Aufzuchtbecken werden vorbereitet.

Zusätzlich werden laufend die grösseren Becken eingerichtet und über eine lange Zeit “eingefahren”:
– UV-Leuchtstoffröhren
– UV-Spots (Wärmeplätze)
– Schutzkörbe
– Bepflanzung mit echten Pflanzen

da kommt was…

Schon bald werde ich endlich die mitunter schönste Gattung von tropischen Grubenottern in meinen Bestand aufnehmen können. Die Meldung beim Vet-Amt ist gemacht und die Anschaffung entsprechend bewilligt. Die Tiere werden ihre Reise von Deutschland aus den Beständen von Jan Monhof und Marc Kündiger schon bald in Angriff nehmen. Ein grosses Dankeschön geht an Jérôme Zubler, welcher sich freundlicherweise dazu bereit erklärt hat meine Tiere während seinem Besuch in Hamm in die Schweiz zu importieren. Bilder gibts sobald die Tiere da sind. So long guys…

Popes machen sich gut

Die drei kleinen Tacker entwickeln sich wie gewünscht. Vergangenes Wochenende haben sie problemlos zum ersten Mal Futter angenommen. Jedes Tier hat auf Anhieb gefressen. In dieser Woche (also etwas mehr als zwei Wochen nach der Geburt) haben sich die Tiere nun auch problemlos gehäutet.

Erste Nachzuchten von P. popeiorum

Eher überraschend hat mein popeiorum-Weibchen ein paar Jungtiere geboren. Das Tier hatte im letzten Jahr zwar stark an Gewicht zugenommen (was auch zeitlich mit der Zusammensetzung des Pärchens  passte), kotete im letzten halben Jahr jedoch sehr stark, so dass ich von Kotsammeln ausgegangen bin. Letzte Woche dann doch die Geburt von über 10 Tieren, davon aber leider nur 3 überlebensfähige Beisserchen. Da es aber die ersten Nachzuchten der noch jungen Mutter sind, gehe ich davon aus, dass ich hier in Zukunft noch bessere Ergebnisse erhalten werde